
Die folgenden Veranstaltungen eignen sich besonders gut für mehrtägige Workshops und fächerübergreifende Projekte auch im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Felder Ökologie, Ökonomie und Kultur/Soziales werden konkret und erfahrbar gemacht. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Sichtweise, vor allem aber eine persönliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema.
Wir bieten Ihnen außerdem die Erstellung von Konzepten, die auf Ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Dieses Paket kann eine Beratung der Multiplikatoren zur Durchführung des Projektes, die Vermittlung von Kontakten, Anregungen für die Finanzierung und die Durchführung einzelner Bausteine durch LUGENA enthalten.
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Reise in die Steinzeit |
ab 8 Jahren |
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Expedition in die Unterwelt |
ab 5 Jahren |
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Zauberhafte Kräuterhexen |
Mädchen ab 10 Jahren |
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In der Zauberschule |
ab 8 Jahren |
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Faszination Wasser |
ab 4 Jahren |
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Amphibien – ein Leben in zwei Welten |
ab 4 Jahren |
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Wetter und Klima |
ab 6 Jahren |
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Guten Appetit |
ab 4 Jahren |
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Vom Papyrus zum Papier |
ab 5 Jahren |

Reise in die Steinzeit
ab 8 Jahren
Mit dem Thema „Urmenschen“ kommen Kinder in der Schule, über Literatur oder Fernsehen in Kontakt. Immer noch besteht die Vorstellung, dass es sich hier um dumme, primitive und uns hoffnungslos unterlegene Menschen gehandelt hat, die in der grauen Vorzeit lebten. Die praktische Auseinandersetzung mit dem Leben der Urmenschen lässt die Kinder erfahren, welche Fähigkeiten diese gehabt haben müssen – und welche wir verlernt haben.
Mit viel Phantasie und Geschicklichkeit versetzen wir uns in die Lage der Urmenschen und werden mit einfachsten Hilfsmitteln verschiedenste Tätigkeiten verrichten. Praktische Einblicke in das Leben der Steinzeitmenschen zu erleben, bedeutet für Kinder Abenteuer und Erlebnisse in der Natur. Auf diesem Weg lässt sich die enge Beziehung des frühen Menschen zur Natur nachempfinden und aufzeigen, welche große Bedeutung die Natur auch heute noch für uns Menschen als Lebensgrundlage hat.
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Nahrung: Zubereitung von Mahlzeiten aus selbst gesammelten Kräutern, Blüten, Nüssen, Beeren
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Werkzeuge und Waffen: Was ist eigentlich ein Werkzeug? Wie kann ich ein Werkzeug herstellen? Wir werden ohne moderne Hilfsmittel versuchen, brauchbare Geräte anzufertigen.
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Feuer: Geschichte des Feuers und Feuermachens, Feuer entfachen mit steinzeitlichen Materialien
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Höhlenmalerei: Wir sammeln verschieden farbige Erden und stellen daraus Farben her. Anschließend versuchen wir uns als Urzeit-Künstler an typischen Motiven.
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Unterschlupf: Wir bauen einen Unterschlupf und lernen verschiedene Techniken kennen.
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Amulette, Schmuck: Aus Federn, Lochsteinen, Schneckenhäusern, Muscheln aus dem letzten Urlaub, Holunderperlen und vielen Dingen mehr fertigen wir uns ein Amulett.
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Steinzeitlampe: Für unsere abendliche Beleuchtung sorgen wir mit selbst gemachten Lampen
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Gefäße herstellen: Glutbehälter, wie Ötzi hatte, stellen wir aus Birkenrinde her oder brennen uns selber Essschalen aus.
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„Stoffverarbeitung“: An Lederresten erproben wir unsere Knochennadel oder den Flintsteinbohrer, um damit ein Beutelchen her zu stellen. Befinden wir uns in der Jungsteinzeit, dann können wir uns auch am Spinnen und Weben von Tierhaaren versuchen.

Expedition in die Unterwelt
ab 5 Jahren
Für viele Menschen ist der Boden unter den Füßen so selbstverständlich, dass er nur noch selten wahrgenommen wird. Nur wenigen Menschen ist er täglich präsent, wie z. B. Landwirten oder Gärtnern. Sie wissen über den Wert des Bodens als Lebensgrundlage der Menschen, schließlich produziert der Boden über 90 Prozent aller Nahrungsmittel, des Tierfutters und der Faserstoffe.
Böden haben für die Umwelt wichtige Funktionen. Sie bieten einer großen Anzahl von Tieren und Pflanzen Lebensraum, schützen als Filter und Puffer das Grundwassr und speichern Schadstoffe oder bauen diese ab.
Der Boden als Lernobjekt ermöglicht den Kindern nicht nur aktive Naturerfahrungen mit allen Sinnen, sondern fördert auch das selbständige und methodische Arbeiten durch eigene Untersuchungen und Experimente. Lokale und globale ökologische Zusammenhänge werden erkannt, das Bewusstsein über die Bedeutung des Bodens geschärft und ein verantwortungsvollerer Umgang mit dieser lebensnotwendigen Ressource ermöglicht.
Je nach Alter und Rahmenbedingungen können folgende Themen bearbeitet werden:
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Boden oder Dreck: Mit der „Fingerprobe“ unterschiedliche Böden erkennen und klassifizieren
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Boden hat eine Geschichte: Zeitreise zur Entstehungsgeschichte unserer Böden
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Boden lebt: Mit Lupe und Insektenstaubsauger auf die Suche nach Bodentieren gehen
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Zeigerpflanzen: Pflanzen, die uns etwas über den Zustand der Böden verraten
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Bodenlos: Experimente zu Bodeneigenschaften (Filter, Speicher, physikalisch-chemische Eigenschaften), Bodennutzungen kartieren, Gefahren erkennen, Boden schützen
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Boden & Kunst: Gestalterisch und kreativ mit Erdfarben und Lehm

Zauberhafte Kräuterhexen
Mädchen ab 10 Jahren
Das Thema „Hexen“ und „Zauberei“ hat für Mädchen an Bedeutung gewonnen. Serien im Fernsehen vermitteln ein Frauenbild von selbstbewussten und modernen jungen Frauen, die in ihrem Leben scheinbar alles erreichen können. Die Identifikation mit diesen neuen und jungen „Hexen“ birgt aber auch Gefahren: Selbstüberschätzung, Realitätsverlust oder die Hinwendung zu zweifelhaften Sekten und deren „Tipps“ aus dem Internet zur Anwendung von „schwarzer Magie“.
Bei diesem Workshop werden alte und neue „Hexen“- bzw. Frauenbilder miteinander verglichen und aufgearbeitet. Konzentriert wird sich jedoch auf den wesentlichen Lebensinhalt der historischen „Hexen“: Die Kräuterheilkunde. Denn die zu Unrecht verfolgten und ermordeten Frauen im Mittelalter waren vor allem als Naturwissenschaftlerin, Heilerin, Hebamme und Kräuterfrau tätig. Dieses beinahe vergessene Wissen wollen wir aufspüren. Bei einer Exkursion werden wir Wildpflanzen suchen und viele Geschichten über sie erfahren. Aus selbst gesammelten Kräutern werden wir nicht nur heilende Salben und Mixturen herstellen, sondern auch gemeinsam ein leckeres Wildkräuter-Menue zaubern. Wellness und Entspannung kommen auch nicht zu kurz, denn selbst hergestellte Naturkosmetik aus Kräutern und feinen Ölen werden unsere Sinne betören.
Inhalte:
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Hexenbilder: Moderne Hexen, Hexen im Märchen und Mittelalter, Hexenverfolgung. Die Hexe als Naturwissenschaftlerin, Heilerin und kräuterkundige Frau. Lebensbedingungen für Frauen im Mittelalter (Rollen- und Interaktionsspiele).
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Hexenkräuter und Zauberpflanzen: Können Hexen fliegen? „Sagen“hafte Kräuter und deren Geheimnisse (Exkursion).
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Wildkräuterküche: Gemeinsame Zubereitung zauberhaft gesunder Mahlzeiten von selbst gesammelten Blüten, Kräutern und Beeren.
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Hexenküche: Heilende Öle, Salben und Mixturen herstellen.
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Orakelspruch & Zauberbann: Alles fauler Zauber? Zauberspruch gegen Wut mit garantierter Wirkung lernen und einen Blick in die Kristallkugel werfen.
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Rauchzeichen: Gemeinsam in entspannter Runde mit Harzen, Hölzern, Gewürzen und Kräutern räuchern.

In der Zauberschule
ab 8 Jahren
Die Geschichten um „Harry Potter“ bieten sich als Thema für Projekttage mit fächerübergreifendem Ansatz derzeit an, da viele Kinder und Jugendlichen mit den Büchern oder Filmen vertraut sind.
Das aktuelle Thema „Rechte Gewalt und Rassismus“ ist ein Kernpunkt in den Büchern und spricht die Kinder emotional dort auch sehr an. Es entsteht von selbst ein hohes Bedürfnis sich auszutauschen und darüber zu reden. Weitere zentrale Themen sind „Gruppenfähigkeit (Einzelgänger)“, „Suchtprävention“ und „Konsumverhalten“.
Den Rahmen der Veranstaltung bildet eine Spielgeschichte, die an die Bücher von J. K. Rowling angelehnt ist. Da es sich ja um eine „Zauberschule“ handelt, eignet sich die Veranstaltung sehr gut für eine Projektwoche. Basis sind die vier „Häuser“, denen die Kinder zugeordnet werden und mit denen sie sich auch identifizieren. Die Kinder lernen „magisches Wissen“ in unterschiedlichster Form und stellen wichtige „Zauberutensilien“ her. Als besondere Herausforderung gilt das „Magische Turnier“, das im Team bestanden werden muss. Am Ende steht die Frage, welches Haus Schuljahressieger wird. Und dafür zählen nicht nur besondere Taten, sondern auch Fleiß und Gewissenhaftigkeit.
Je nach Veranstaltungsrahmen bietet sich eine Übernachtung an, da sie zum einen noch intensivere Gruppenerfahrungen ermöglicht und zum anderen mit den Nachtaktivitäten ein großes Themenfeld eröffnet, welches den Kindern sonst nicht so zugänglich ist. Ergänzend zu den praxisorientierten „Schulfächern“ bieten sich Rollen- und Interaktionsspiele und Exkursionen an.
Mögliche Inhalte:
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Zauberer und Hexen: Das Bild von Zauberer und Hexe heute, im Mittelalter und im Märchen. Hexenverfolgung. Zauberer (Schamane) und Hexe als Naturwissenschaftler/in und Heiler/in.
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Märchen und Mythen: Wozu dienen sie, brauchen wir sie heute noch? Magische Geschöpfe wie Drachen, Basiliken, Einhörner und Phoenix - entstanden aus Phantasie und Wirklichkeit. Bild und Ursprung vom Animagus, besonders von Werwolf und Vampir.
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Tier- und Pflanzenkunde: z. B. die Fledermaus als „magisches Geschöpf, heimische Pflanzen und ihre Heil- bzw. Giftwirkung, Bäume und ihre Eignung als Zauberstab, Herstellung von Zauberstäben.
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Runen und Geheimschriften: Bedeutung und Ursprünge verschiedener Schriften und Alphabete, Kalligraphie.
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Zaubersprüche und Wahrsagen: Die Macht der Sprache, verschiedene Religionen und Kulturen, ihre Einstellung zum Schicksal.
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Experimente aus Chemie und Physik: Es müssen z.B. in einem Turnier kniffelige Aufgaben gelöst werden

Faszination Wasser
ab 4 Jahren
Wasser fasziniert Kinder und Erwachsene als Element gleichermaßen. Häufig denkt man bei Teichexkursionen nur an Wasserfloh und keschern. Dabei bietet dieses Element eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten zu der direkten Erlebenswelt der Kinder. Darüber hinaus reichen die Bildungsinhalte von Gewässer- und Hochwasserschutz bis zu weltweiten Zugangsmöglichkeiten zu Trinkwasser.
Im Jahr 2008 war daher Wasser das Jahresthema der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Mögliche Themen:
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Lebensraum Wasser: Kennen lernen der Besonderheiten des Lebensraumes Wasser und typischer Tier- und Pflanzenarten, eventuell mit dem Schwerpunkt Wasservögel
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Qualität der Gewässer: Chemische und biologische Gewässergüte, Gewässerstrukturgütekartierung für ältere Schüler.
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Wasserverbrauch: Jüngere beschäftigen sich ganz praktisch mit dem täglichen Wasserverbrauch, für Ältere ist das Thema „Virtuelles Wasser“ oder nationale und internationale Wasserverteilung eine Herausforderung.
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Wasserkunst: Mit und am Wasser künstlerisch tätig werden, Wassermusik, LandArt.
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Wasser sinnlich: In dieser Einheit wird das Wasser allen Sinnen erfahrbar gemacht und mit Wassermeditation und Wassergeschichten verinnerlicht.

Amphibien – ein Leben in zwei Welten
ab 4 Jahren
Amphibien sind für jedes Alter eine sehr spannende Tiergruppe, da sie einerseits unter Anleitung sehr anschaulich und gut zu beobachten sind, andererseits aber ein zu Säugetieren so ganz unterschiedliches Leben führen. Das Phänomen der Metamorphose bei einem Wirbeltier ist schon ein beeindruckendes Erlebnis und kann mit der Beobachtung verschiedener Stadien erfahrbar gemacht werden. Auch können an dieser Tiergruppe Aspekte der Gefährdung und des Schutzes anschaulich und relativ leicht vermittelt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass konkrete Schutzmaßnahmen am Beispiel eines Teiches oder an einem Amphibienzaun aufgezeigt oder sogar umgesetzt werden können.
Für Schüler der Sekundarstufe II bietet die Einführung in ein Amphibien-Monitoring eine Herausforderung an ihre Eigenorganisation und das wissenschaftliche Denken.
Das Thema Amphibien bietet sich im März und April an, da zu dieser Zeit Massen-Wanderungen und die Paarung stattfinden.
Inhalte:
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Amphibien: Anatomie, Biologie, Rufe
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Lebensraum, Bedrohung und Schutz
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Erstellen eines Bestimmungsschlüssels
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Amphibienexkursion
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Rollenspiel Feuersalamander
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„Amphibien-Monitoring“

Wetter und Klima
ab 6 Jahren
Klimawandel und die sogenannten „Klimakatastrophen“ wie Flutopfer, Abschmelzen des Polareises oder Wirbelstürme in Europa sind zur Zeit in aller Munde. Die Klimaforschung ist zu gravierenden Ergebnissen gekommen, die ein schnelles Handeln in Sachen Klimaschutz unumgänglich machen. Kinder und Jugendliche sind mit diesem Thema konfrontiert, können es aber oft nicht in ihr Leben und ihren Alltag integrieren. Worum geht es beim Klimawandel? Ist die Klimakatastrophe noch aufzuhalten? Was habe ich damit zu tun und kann ich überhaupt etwas ändern? Durch die Vermittlung von Kenntnissen und Kreisläufen in Natur und Umwelt, dem Durchführen von Versuchen, Experimenten und (Rollen-)Spielen sowie der Auseinandersetzung mit neusten Forschungsergebnissen können die Kinder verstehen und begreifen, worum es beim Klimawandel geht. So werden sie dazu angeregt, sofort eigenverantwortlich und nachhaltig ihren Beitrag zum „Klimaschutz“ im Alltag umzusetzen.
Mögliche Themen:
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Wetterküche: Was ist Wetter, wie entsteht es? Die Kinder experimentieren mit Wetterphänomenen, lernen Wolkenarten zu unterscheiden oder bauen eine kleine Wetterstation.
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Klimawanderung: Ist der Klimawandel bei uns schon angekommen? Wie reagieren die Tiere und Pflanzen im Wald auf ihn, oder ist alles nur Panikmache?
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Klimawandel: Klimageschichte, Treibhauseffekt und -gase, Ozonloch und die Folgen der Klimaveränderung sind Themen, welchen sich die Kinder vor allem praktisch mit Versuchen und Rollenspielen nähern werden.
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Klimaschutz: Klimakatastrophen sind täglich in den Medien zu finden. Ein Grund, um den „Kopf in den Sand“ zu stecken oder einmal genauer hinzuschauen und für „gutes Klima“ (z. B. im eigenen Klassenraum) zu sorgen? Der eigene Energieverbrauch wird gemessen und kritisch unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse regen die Kinder an, was sie selber für den Klimaschutz im Alltag tun können.
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Lebensraum Arktis: Welche Menschen und Tiere leben in einer Region, in der die Temperaturen nur selten über den Gefrierpunkt klettern? Die Kinder lernen nicht nur etwas über die Inuit oder „Knut“ und seine wildlebenden Verwandten, sondern auch über die Folgen des Klimawandels mit seinen Auswirkungen auf deren Lebensraum. Mit spannenden Experimenten, Spielen und Diskussionen werden die Kinder zum Nachdenken angeregt.
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Klima-Frühstück: Wir bereiten uns ein abwechslungsreiches Frühstück zu und verspeisen dies in gemütlicher Runde. Danach werden wir jede Zutat nach ihrer „Klimafreundlichkeit“ bewerten und auf verblüffende Ergebnisse kommen.

Guten Appetit!
ab 4 Jahren
Ernährung ist ein Thema, bei dem der Nachhaltigkeitsgedanke am leichtesten in den Unterricht eingebracht werden kann. Sowohl bei dem allgemeinen Thema Ernährung, wie auch bei einer Spezialisierung auf einzelne Produkte können die ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkte leicht fächerübergreifend eingebracht werden. Bei zunehmend übergewichtigen Kindern ist es besonders wichtig, dem persönlichen Aspekt der gesunden Ernährung genügend Raum zu geben.
Ernährungs-Projekte bieten sich besonders problemlos an, um die Schule je nach Thema mit anderen Lernorten zu erweitern (z. B. Bauernhof, Mühle, Naturkost-, Tee- oder Eine-Welt-Laden). Eindrücklich vermitteln Exkursionen auf Felder und Obstwiesen den Anbau von Lebensmitteln und die damit zusammenhängenden Probleme. Die kritische Auseinandersetzung mit dem vertrauten Supermarkt führt zu neuen Sichtweisen auf Altbekanntes.
Am Ende der Einheit erfahren wir unser Produkt (z.B. Äpfel, Getreide, Eier, Schokolade, Milch) ganz sinnlich bei der Zubereitung leckerer und gesunder Speisen.
Aus unterschiedlichsten Modulen kann eine für ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Einheit entstehen:
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Produkte: Getreide, Äpfel, Milch, Kartoffel, Eier, Schokolade, Zucker und Honig
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Gesunde Ernährung
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Umweltgerechtes und sozialverträgliches Einkaufen
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Anbaumethoden, „Unkräuter“
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Ernährung einst und jetzt
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Bio- und Naturkost
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Leckereien
Beispiel 1: Aus bestem Schrot und Korn
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Getreide live: Eine Exkursion zeigt uns wie Getreide als Pflanze aussieht und wie es angebaut wird.
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Getreideprodukte im Supermarkt: In welchen Produkten finden sich Getreide, wie ist die Zusammensetzung, welche Getreide finden wir.
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Hauptsache gesund?: Werbung und die Frage „Wie gesund sind die angebotenen Getreideprodukte wirklich?“
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Müsli Marke Eigenbau: Zubereitung eines wirklich gesunden und schmackhaften Müslis.
Beispiel 2: Ein Apfel aus Neuseeland:
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Die Streuobstwiese: Eine Exkursion zum Kennen lernen der verschiedenen Obstbäume.
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Supermarkt und Markt: Angebot und Unterschiede
Wir machen ... selber: Je nach Wusch und Saison pflücken und / oder bereiten wir etwas aus Obst zu.

Vom Papyrus zum Papier
ab 5 Jahren
Ganz praktisch und kreativ nähern wir uns diesem vielfältigem Thema über die Herstellung unseres eigenen Papiers. Am ersten Tag setzen wir den Faserbrei aus zerkleinertem Altpapier an und fragen nach der Geschichte der Papierherstellung. Thematisiert wird die moderne Holzwirtschaft und deren Umweltproblematik. Gibt es Möglichkeiten der Ressourcenschonung, wie z. B. das durch den Computer papierfreie Büro?
Am folgenden Tag schöpfen wir dann Papier, dem wir durch Farbe, Gräser, Blüten oder Gewürzen unsere ganz persönliche Note verleihen.
Inhalte:
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Papierprodukte, Papierproduktion
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Papier, Wald und Umwelt
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Verbrauch und eigene Verbrauchsanalyse
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Geschichte des Papiers
